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November / Dezember 2018

Aktuelles

28.11.2018 Vorstandssitzung 20 Uhr

13.12.2018 Vorstandssitzung 20 Uhr

23.12.2018 Sing & Pray

 

 

Wir gratulieren

05.10.2018 Katharina und Andreas Cleve zur Hochzeit

05.11.2018 Jürgen König zum 70. Geburtstag

12.11.2018 Walter Müller zum 85. Geburtstag

13.11.2018 Friedbert Lang zum 60. Geburtstag

29.11.2018 Walter Renaud zum 80. Geburtstag

03.12.2018 Volker Pfeil zum 60. Geburtstag

11.12.2018 Dieter Jockers 70. Geburtstag 

 

 

Gedanken zur Monatsspruch

 

„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“

Offenbarung 21,2

Wenn ich die Nachrichten der letzten Jahren nochmals reflektiere, wird mir immer mehr bewusst, dass die Welt, wie wir sie kennen, einmal untergehen wird. Dieser Zeitpunkt liegt nach den derzeitigen Ereignissen nicht mehr tausende von Jahren entfernt, sondern wird in kürzerer Zeit eintreten, wenn der Mensch weiter so mit der Schöpfung Gottes umgeht. Doch Gott kennt sein Geschöpf „Mensch“ und wusste, dass wir Menschen die Schöpfung zu Grunde richten werden. Dieser Untergang wird jedoch Platz machen für etwas ganz Neues und Wunderschönes. Vom neuen Himmel und der neuen Erde können wir mit unseren Erfahrungswerten uns keine rechte Vorstellung machen. Was lässt sich also wirklich darüber sagen, wie es im Himmel einmal sein wird? Das Problem fängt schon mit dem Wort „Himmel“ an. Die meisten Gläubigen stellen sich darunter einen Ort irgendwo im fernen Weltall vor, viele Lichtjahre entfernt. Der neue Himmel und die neue Erde sind die Erfüllung von Gottes Willen, auf den er schon seit langem hingewirkt hat, nachdem die erste Schöpfung, die anfangs sehr gut war, durch die Sünde des Menschen ihre Herrlichkeit verlor. Die Errichtung des neuen Himmels und der neuen Erde bedeutet, dass Gott sein Reich vollkommen wiederherstellt und seine Herrlichkeit offenbart.

Der Seher Johannes empfängt als Vision, dass eine Stadt aus dem Himmel herabkommt. Es ist die heilige Stadt Jerusalem. Aber nicht jene Stadt in den judäischen Bergen zwischen Mittelmeer und Totem Meer, die heute im Zentrum weltpolitischer Konflikte steht, sondern ihr himmlisches Gegenstück, das neue Jerusalem. Diese heilige Stadt hat Gott im Himmel vorbereitet, um sie zur gegebenen Zeit auf die neue Erde herabzusenden. „Das neue Jerusalem“ weist also darauf hin, dass Gottes Leute hier wohnen und mit Gott Gemeinschaft haben und genießen können. Aber diese Gemeinschaft wird von ganz anderer Qualität und Tiefe sein als hier auf der Erde. Dann folgt ein zweites Bild, das zum ersten gar nicht zu passen scheint: Die himmlische Stadt, sagt Johannes, ist vorbereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Dieser Vergleich weist uns neben der äußeren Schönheit der Stadt auch auf den lebendigen Charakter und die Liebesbeziehung hin, die die Erlösten hier mit Gott haben werden. Wie schön ist die Braut an einer Hochzeit! Mit diesem zweiten Bild greift er auf, was im Alten wie im Neuen Testament vom Volk Gottes gesagt wird: Das Volk Gottes ist die Braut, mit der Gott bzw. Jesus Christus sich vermählen will. So verstehen wir nun auch, wer oder was das neue Jerusalem ist, nämlich die Schar der vollendeten Erlösten, mit der Gott eine ewige,  unauflösliche Liebesgemeinschaft eingegangen ist. Diese Schar wird die neue Erde füllen, und dazu wird sie jetzt im Himmel vorbereitet. Zur himmlischen Gemeinde gehören alle, die ihren Weg auf Erden im Glauben vollendet haben. Aber auch wir, die wir noch leben, gehören schon dazu, wenn auch in anderer Form. Indem wir hier auf Erden Glauben leben, Liebe üben und Hoffnung bewahren, erhalten wir unser Erbteil im neuen Jerusalem und der neuen Welt.

Arno Linder