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Download Monatsprogramm Januar / Februar 2018
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November / Dezember 2017

Aktuelles

16.01.2018 Vorstandsitzung

20.01.2018 Rentnervesper, 17 Uhr im FZZ

24.01.2018 Jahreshauptversammlung, 19:30 Uhr im Gemeindehaus Neureut-Nord

03.02.2018 Mitarbeiteressen

21.02.2018 Vorstandsitzung

 

 

Wir gratulieren

03.01.2018 Rainer Weinbrecht zum 60. Geburtstag

09.01.2018 Hilde Grether zum 70. Geburtstag

13.01.2018 Albrecht Berbig zum 60. Geburtstag

20.01.2018 Matthias Koch zum 50. Geburtstag

09.02.2018 Ingrid Ott zum 75. Geburtstag

16.02.2018 Annemarie und Arnd Dehm zur goldenen Hochzeit

22.02.2018 Arnd Dehm zum 75. Geburtstag

23.02.2018 Ursula und Helmut Rastert zur goldenen Hochzeit

26.02.2018 Roland Sisterhenn zum 50. Geburtstag

29.02.2018 Pia Ott zum 50. Geburtstag

 

 

 

Gedanken zur Monatsspruch

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“

Offenbarung 21,6

Bei der Suche nach Bildern und Gedanken zur Jahreslosung bin ich beim Verlag am Birnbach auf das Bild von Stefanie Bahlinger und einen Text von Renate Karnstein gestoßen. Ich fand den Text so

treffend, dass ich weite Teile davon hier übernehmen möchte. Ich fand darin viele meiner eigenen Gedanken aufgegriffen und von der Autorin wunderbar ergänzt und vervollständigt. 

"Von meiner ersten Klettertour sind mir drei Ratschläge des Bergführers in Erinnerung: „Wir rennen nicht, nehmen keine Abkürzung und trinken nur in festgelegten Pausen!“ Je höher die Sonne stieg, desto schweißtreibender wurde die Aktion. Mein Durst wurde immer heftiger! Am Gipfelkreuz ausruhen und endlich trinken zu können, war ein großartiges Gefühl! Und das bei dem Panoramablick von oben…

Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, gewährt uns der Seher Johannes den Ausschnitt eines Panoramablicks auf das himmlische Jerusalem. Bei allem Geheimnisvollen bergen die Worte der Offenbarung zutiefst menschliche Sehnsüchte. Johannes spannt einen Bogen von den ersten bis zu den letzten Seiten der Bibel. Dazwischen liegt die Geschichte Gottes mit uns Menschen. Eine Heilsgeschichte, deren Anfang und Ziel in Gott selber begründet liegen. ER allein ist der Garant dafür, dass die Geschichte aller, die seine Worte hören und bewahren, auch meine ganz persönliche Geschichte, zu einem guten Ende kommt. Sein Wort ist immer zugleich Tat. So auch sein Angebot:

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

Wissen wir, was es heißt, durstig zu sein? Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht. Trotzdem sterben jährlich über drei

Millionen Menschen, alle zwanzig Sekunden ein Kind, an unzureichender Wasserversorgung. Unvorstellbar! Noch unvorstellbarer wäre es allerdings, wenn Menschen in gefährdeten Regionen das Angebot frischen Wassers ablehnten. Sie stehen Schlange mit ihren Krügen und Kanistern! Weil sie durstig sind und ohne frisches Wasser nicht überleben können. Es geht um mehr als den Durst nach Wasser.

Es geht um den Durst nach Leben in all seinen Facetten. Die Angebote, diesen Durst zu stillen, scheinen unbegrenzt zu sein. Und wir lassen uns das auch etwas kosten. Die einen investieren alles in

Karriere und Anerkennung, in Gesundheit, in die Erfüllung eines Lebenstraumes oder setzen alles in Partnerschaft und Familie. Andere suchen ihr Glück in immer wieder neuen Beziehungen oder

rennen von Event zu Event. Manche versuchen es mit einem alternativen Lebensstil bis hin zur Askese. Vieles passiert unbewusst. Das merken wir spätestens dann, wenn die Quellen versiegen, aus denen wir schöpfen. Wenn unsere Gesundheit wackelt, Beziehungen scheitern, Sicherheiten wegbrechen. Manchmal regt sich erst dann die Frage: Aus welchen Quellen lebe ich? Gott will und er allein kann unseren Durst nach Leben stillen aus einer Quelle, die nie versiegt.

Ganz umsonst Vielleicht ist das der Punkt, der mir mit meinem Leistungsdenken und Hang zum Perfektionismus widerstrebt. Beide machen auch vor meinem Glauben nicht halt. Ich bin nicht gerne bedürftig. Fehler und Versagen sind nicht vorgesehen. Die Bibel vergleicht uns immer wieder mit Gefäßen. Keinen makellos glänzenden, sondern irdenen! Genau die will Gott mit seinem lebendigen Wasser füllen. Genau da hinein legt er seinen Glanz. So überstrahlt das goldene Kreuz die gesamte Grafik. In ihm liegt das Umsonst begründet. Gott ließ sich unsere Rettung etwas kosten. Das Leben seines Sohnes. Er hat alles bezahlt und beglichen.

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

ER ist dabei und erinnert daran: Bei mir bist du an der Quelle. Bei mir gibt´s genug, immer genau zur rechten Zeit. Mit deinen Reserven kommst du nicht weit. Ich habe alles dabei, was du brauchst, um ans Ziel zu kommen. Für dich ganz umsonst! Wie ein goldenes Geschenkband verbindet das Kreuz in der Grafik Himmel und Erde – einfach unvorstellbar, dieses Angebot abzulehnen."

Soweit die Worte von Renate Karstein.

Ich wünsche mir und uns, dass wir dieses Geschenk Gottes erkennen und annehmen dürfen. Und dass wir in 2018 noch viele Gipfel erreichen, von denen wir auf den hinter uns liegenden, bisweilen steilen oder steinigen Weg zurückblicken und auf die wunderbare Weite, die vor uns liegt, ausblicken können. Und ich wünsche uns neben Gott noch viele weitere Begleiter, die sich mit uns auf den Weg machen.