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März / April 2018

Aktuelles

11.03.2018 Theaterstück „Einer wird gewinnen“ im Gemeindesaal Neureut-Nord, ab 18 Uhr
15.03.2018 Vorstandsitzung

16.03.-18.03.2018 Vorstandswochenende in Eisingen

25.03.2018 Feierstunde des Posaunenchors zur Verleihung der ProMusica Plakette in der Nordkirche, 18 Uhr

14.04.2018 Arbeitseinsatz im FZZ, 9 Uhr

30.04.2018 Arbeitseinsatz Aufbau für den 1. Mai im FZZ, 17 Uhr

01.05.2018 Tag des CVJM, FZZ

 

 

Wir gratulieren

05.02.2018 Julia und Christian Jockers zur Geburt Ihres Sohnes Jakob Emilian.

06.03.2018 Petra und Georg Klug zur Silbernen Hochzeit

16.03.2018 Gerold Schnürer zum 80. Geburtstag

24.03.2018 Gerhard Grether zum 80. Geburtstag

20.04.2018 Martin Althön zum 50. Geburtstag

Zudem gratulieren wir nachträglich Christa Meinzer zu ihrem 80. Geburtstag

 

 

 

Gedanken zur Monatsspruch

„Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht“

Joh. 19, 30

Während ich hier auf der Skifreizeit des CVJM bin, denke ich über den Monatsspruch nach; bei diesem fällt mir als erstes das Wort „vollbracht“ ins Auge.

„Vollbringen“ ist kein sehr gebräuchliches Wort, daher frage ich mich, was es denn eigentlich bedeutet? Mir fällt dazu ein: etwas komplett zu Ende bringen, nicht nur abschließen oder beenden, sondern gänzlich erfüllen.

Vieles, im privaten und im beruflichen Umfeld, wird nie gänzlich zu Ende gebracht oder es fehlen die letzten 10% und trotzdem hört man auf. Meiner Erfahrung nach hauptsächlich deswegen, weil schon

die nächste Aufgabe wartet und man sowieso zu wenig Zeit für alle anstehenden Tätigkeiten hat. Vielleicht sind aber auch die Aufgaben nicht ganz klar umrissen, oder es gibt schlicht zu vieles zu tun, so dass man alles immer nur ein bisschen machen kann.

Jesus dagegen wusste, was seine klare Aufgabe war. Er hat sie angenommen, auch wenn er es nicht sehr gerne getan und zu recht gefragt hat, ob es nicht doch noch einen anderen Weg gibt. Aber er

hat sie zum Abschluss gebracht, bis zum wahrhaft bitteren Ende. Dabei war er sich seines Anteils sehr bewusst, zumindest deute ich seinen Ausspruch so. Er hat nicht gesagt: „Ich habe es vollbracht!“,

sondern er wusste, dass die eigentliche Aufgabe höher war als sein Anteil dazu, so übermenschlich dieser trotz allem war. Er wusste, dass mit seinem Anteil die Heilsgeschichte, die Gott für die Menschen vorbereitet hatte, erst möglich wurde.

Mir fällt zum Monatsspruch auch das Lied „It is finished“ der christlichen Rockgruppe Petra ein. Dort heißt es (übersetzt): „Die Arbeit wurde getan, die Erlösung hatte gewonnen, der Krieg war vorüber, ohne einen Kampf – es ist vollbracht. Sie suchten in seinem Gesicht nach Zorn, nach Rache in seinem Blick; anstelle von Augen, die aus Hass brannten, war da ein Ausdruck der Liebe. Er betete für ihre Vergebung und beugte sein geschlagenes Haupt und niemand wusste um die Bedeutung der letzten Worte, die er sprach: Es ist vollbracht! Der Grundstein wurde gelegt; er zahlte den Preis für die Erlösung und zerriss den Tempelvorhang und eröffnete einen Weg für mich und dich.“

Vor allem der Satz: „… niemand wusste um die Bedeutung der letzten Worte, die er sprach: Es ist vollbracht!“ spricht mich an. Wissen wir denn, was der Monatsspruch, dieser kurze Ausspruch von Jesus alles beinhaltet, für die Menschen allgemein und für mich im Speziellen? Sind wir uns dessen bewusst, dass erst damit für uns ein gangbarer Weg zu Gott eröffnet wurde? Ich finde, es ist eine gute Gelegenheit, in den nächsten sechs Wochen bis Ostern sich das (immer) wieder neu zu überlegen und bewusst zu machen. Dann wird auch klarer, was wir an Ostern wirklich feiern.

Und vielleicht schaffen wir es ja auch noch, die Fastenzeit auch dafür zu nutzen, zumindest eine wichtige Aufgabe zu vollbringen.

Fabian Brauss