ZUFRIEDENHEIT
Wieviel brauche ich im Leben an Kleidung, Platz, Geld, Sicherheit? Und bin ich zufrieden mit dem, was ich habe?
Paulus schreibt dazu: Ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. Philipper 4,11-13
Zufriedenheit hängt für ihn nicht von äußeren Umständen ab oder von dem, was er besitzt. Sein Reichtum liegt in seiner Beziehung zu Jesus, das gibt ihm inneren Frieden und Zufriedenheit. Zufriedenheit ist eine innere Haltung, aus der sich Dankbarkeit entwickelt. Und Zufriedenheit, die sich in Jesus gründet, kann uns zu Dingen fähig machen, die wir uns eigentlich nicht zutrauen: Allem bin ich gewachsen durch den, der mich stark macht. (Hfa)
Der CVJM Neureut wünscht Ihnen eine gesegnete Woche!
Gnade
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
2. Korinther 13,13
Paulus grüßt die Gemeinde in Korinth am Ende seines Briefes mit diesem Vers, der in einem Satz das Wesentliche des Glaubens deutlich macht durch die drei Begriffe Gnade, Liebe und Gemeinschaft. Die Gnade besteht darin, dass Jesus für uns am Kreuz die Schuld auf sich genommen hat, die uns eigentlich von Gott trennt. Und diese Gnade dürfen wir in Anspruch nehmen, weil Gott uns lieb hat, jeden so, wie er ist, weil er ihn geschaffen hat. Egal, wie groß die Schuld ist, die ein Mensch auf sich geladen hat, Gottes Gnade ist größer. Und er will, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben und dies geschieht durch den Heiligen Geist.
Durch ihn redet Gott zu und mit uns und durch ihn sind wir auch verbunden mit denen, die auch an Jesus glauben. Dieser Vers steht oft als Kanzelgruß am Anfang einer Predigt, denn diese Verheißung, die Paulus hier ausspricht, gilt nicht nur dem Einzelnen, sondern der ganzen Gemeinde!
GEIST
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sacharja 4,6b
In diesem Vers aus dem AT geht es um den Wiederaufbau des Tempels unter Serubbabel, ein Fürst Judas. Die Feinde Judas und Benjamins wollten beim Tempelbau helfen; aber Serubbabel und die, die mit ihm waren, lehnten ihre Hilfe ab. Diese Glaubenstat brachte ihnen den offenen Widerstand ihrer Feinde ein und sie erlebten Gewalt von Seiten der Perser. Die Arbeit wurde für ungefähr 15 Jahre nicht wieder aufgenommen, bis Serubbabels Glaube neue Kraft bekam durch die Zusagen, die ihm durch Sacharja gemacht wurden.
Der Geist Gottes setzt Serubbabel in Bewegung und er hat Mut zum Weitermachen. Dies findet im NT seine Fortsetzung in der Pfingstgeschichte: der Geist Gottes bringt auch die Jünger in Bewegung. Sie verlassen die Komfortzone ihres Hauses und gehen auf die Menschen zu. Sie bekommen neuen Mut, den Menschen von Jesus zu erzählen. Dies geschieht nicht durch Zwang und Gewalt, sondern durch den Heiligen Geist, der sie mit Freude, Mut und Liebe erfüllt.
GLÜCK
Was ist Glück? Eine positive Erfahrung? Ein schöner Moment? Eine Situation, in der man denkt, so soll es bleiben und nie mehr anders werden? Glück gehabt – also zufällig etwas Schönes und Unerwartetes erlebt? Wenn man hundert Leute befragen würde, würde man wahrscheinlich hundert verschiedene Antworten bekommen, denn für jeden kann Glück etwas anderes bedeuten. In der Bibel kommt das Wort Glück nicht so häufig vor, etwa 24 mal, doch viele Stellen beschreiben Zustände, die als glücklich oder gesegnet gelten. Und immer wieder kann man dabei einen Zusammenhang mit Gott feststellen.
Besonders in den Psalmen kommt das mehrfach vor:
Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir; aus deiner Hand empfange ich unendliches Glück. Psalm 16,11
Ich aber darf dir immer nahe sein, das ist mein ganzes Glück! Dir vertraue ich, HERR, mein Gott; von deinen großen Taten will ich allen erzählen. Psalm 73,28
Es geht also nicht um Zufall. Der Beter dieser Psalmen findet in dem Vertrauen auf Gott ein erfülltes Leben und eine Freude, die ihn sein ganzes Leben begleitet. Und das ist seine Entscheidung gewesen. In der Nähe Gottes zu sein bedeutet, glücklich zu sein, mehr braucht es nicht!
Der CVJM Neureut wünscht Ihnen eine gesegnete Woche!
Heimfahrt
Am 14. Mai ist Himmelfahrt. Vor den Augen seiner Jünger verschwindet Jesus in einer Wolke und lässt die Jünger allein. Und dieses Mal endgültig. Also ein Abschied für immer. Und doch „kehrten die Jünger wieder nach Jerusalem mit großer Freude und priesen Gott.“ Ist Abschied nicht ein Grund zum traurig sein? Warum waren die Jünger trotzdem voller Freude? Es gibt zwei Gründe.
Zum einen wissen sie, sie sind nicht auf sich allein gestellt. Jesus sagte vorher zu ihnen: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matth. 28,20). Und zum anderen hat ihnen Jesus einen Helfer an die Seite gestellt, den Heiligen Geist: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein.“ (Apg. 1,8). Himmelfahrt steht also nicht für das Ende der Geschichte von Jesus mit seinen Jüngern, sondern es ist der Anfang einer neuen Geschichte Und auch wir sind Teil dieser Geschichte, denn Jesu Zusagen sind auch heute noch gültig. Ist das nicht auch für uns ein Grund zum Freuen?
Der CVJM Neureut wünscht Ihnen eine gesegnete Woche!
Ein herzliches Dankeschön an alle Besucherinnen und Besucher sowie an die teilnehmenden Mannschaften unseres Volleyballturniers – ihr habt diesen Tag mit Leben, Freude und echter Gemeinschaft gefüllt 🏐
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Helferinnen und Helfern:
Ohne euren Einsatz, eure Zeit und euer Herzblut wäre dieser Tag so nicht möglich gewesen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Wer nicht solange warten möchte, kann sich gerne über unsere Gruppen und Angebote hier auf unserer Webseite informieren. Wir sehen uns! 👋🏻
"Er spricht, und es geschieht, er gebietet, und es steht da". Psalm 33,9
Gott spricht und macht aus dem Chaos den Kosmos, aus dem Tohuwabohu seine wunderbare Schöpfungsordnung und „siehe, es war sehr gut.“ Das kann man gerade jetzt im Frühling beobachten – bunte Blumen, singende Vögel am Morgen, Sonne am strahlend blauen Himmel, länger werdende Tage. Gut ist es, wenn man sich Zeit nimmt, um das zu genießen, bei einem Spaziergang, einer Fahrradtour oder einer kleinen Pause im Park. Das gibt wieder Luft zum Atmen und macht dankbar, dass wir eigentlich in einer wunderbaren Welt leben.
Der Liederdichter hat es genauso gesehen und hat daraus sein Lied „Geh aus, mein Herz …“ mit 15 Versen gemacht, es lohnt sich, sie mal zu lesen (und zu singen!). Und so schön die Schöpfung auch ist, sie ist nichts im Vergleich zu der neuen Erde, in der wir einmal mit Jesus leben werden.
Der CVJM Neureut wünscht Ihnen eine gesegnete Woche!
Du hast am 1. Mai noch nichts vor? Perfekt – jetzt schon!
Ob mit der Familie, als kurzer Stopp bei eurer Fahrradtour oder zum Anfeuern beim Volleyball-Ortsturnier: Bei uns ist für alle was dabei!
Freu dich auf einen geselligen Tag mit guter Stimmung, netten Begegnungen und ganz viel Leben auf dem Gelände.
Für die Kids gibt’s einiges zu entdecken – und für die Großen genug Gründe zu bleiben.
Komm vorbei, bleib ein bisschen (oder länger 😉) – wir freuen uns auf dich!
Sorgen
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5,7
„Man kann die Menschen in drei Klassen einteilen: Solche, die sich zu Tode langweilen. Solche, die sich zu Tode arbeiten. Und solche, die sich zu Tode sorgen.“ Dieses eher witzig gemeinte Zitat ist nicht nur witzig. Jeder macht sich Sorgen, um sich selbst, seine Familie, die Gesellschaft, die Weltlage. Und wenn man die Nachrichten schaut, hat man auch allen Grund dazu. Man kann sich nun von den Sorgen niederdrücken lassen oder man kann das tun, was der Vers aussagt: sie bei Gott abladen. Und zwar alle.
Werfen heißt, aktiv werden: die Hände falten und Gott sein Leid klagen. Aber dann auch loslassen. Ist es so einfach? Einfach ist es oft nicht, aber man kann Gott zutrauen, dass er uns hört und handelt. Alles andere macht ihn klein. Und er hat es ja versprochen: Gott, der Schöpfer der Welt, sorgt für uns, und zwar in allen Situationen und Lebenslagen! Martin Luther sagt dazu: „Wer ein Christ sein will, der lerne doch solches glauben, dass er sein Herz mit seinen Sorgen Gott auf den Rücken werfe, denn er hat einen starken Hals und Schultern, dass er es wohl tragen kann.“
Der CVJM Neureut wünscht Ihnen eine gesegnete Woche!
Angedacht: HOFFNUNG
Jeder kennt den Satz: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich denke, dieser Satz ist falsch, denn eine Hoffnung, die einmal aufhört, ist keine echte Hoffnung. Es macht doch die Hoffnung aus, dass man
daran glaubt, dass das, was man sich wünscht, auch eintritt. Paulus drückt das in seinem Brief an die Römer so aus: Diese Hoffnung aber geht nicht ins Leere. Römer 5,5
(Hfa)
Paulus spricht in den Versen vorher davon, dass es eigentlich gut ist, wenn man „Trübsal“ erlebt, denn dadurch lernt man Geduld, dies bewirkt die Festigung unseres Glaubens und das wiederum
stärkt unsere Hoffnung auf Kraft und Hilfe in Bedrängnis, auf Geduld in schweren Zeiten, auf Erlösung und das ewige Leben am Ende der Zeit.
Der CVJM Neureut wünscht Ihnen eine gesegnete Woche!
