38 Teilnehmer aus Ettlingen, Berlin, Hagsfeld, Rastatt, Waldbronn, Lauf, Rickenbach, Konstanz und natürlich auch aus Neureut hatten sich für unsere 21. Skifreizeit in den Faschingsferien
angemeldet. Leider mussten zwei Personen krankheitsbedingt kurzfristig absagen.
Gegen 18 Uhr waren schließlich alle am Haus angekommen. Koffer und Skier waren schnell ausgeladen – doch dann zeigte unser gelber Bus seinen eigenen Willen: Der Rückwärtsgang funktionierte
plötzlich nicht mehr. Ausgerechnet dieser Gang war zum Einparken dringend nötig. Mit vereinten Kräften und etwas Improvisation gelang es dennoch, das Fahrzeug in die Parklücke zu manövrieren. An
Fahrten ins Skigebiet war jedoch zunächst nicht zu denken.
Dank des guten Netzwerks unseres Fahrers wurde der Bus am Montag in eine Werkstatt nach Füssen geschleppt. Nach drei Tagen war das Problem mit der Schaltung behoben, und wir konnten das Fahrzeug
wieder wie gewohnt nutzen.
Am Sonntag starteten wir bei strahlendem Sonnenschein in unser Skigebiet rund um Warth/Schröcken, Lech, Zürs und St. Anton am Arlberg. Die Sonne lud nicht nur zum Skifahren, sondern auch zum
Verweilen auf den Terrassen der Skihütten ein. Doch die Wettervorhersagen kündigten bereits ergiebige Schneefälle an – und sie sollten recht behalten: Insgesamt fielen in dieser Woche 1,10 Meter
Neuschnee.
Mit dem vielen Schnee kamen allerdings auch Wind und dichte Wolken. Die Sicht war zeitweise stark eingeschränkt, und die Sonne ließ sich für mehrere Tage nicht mehr blicken. Einige nutzten diese
Gelegenheit für einen Besuch in der Therme in Reutte oder für einen Einkaufsbummel in Füssen.
Leider blieb die Woche nicht ganz ohne Verletzungen: Eine Teilnehmerin zog sich einen Armbruch zu, ein anderer verletzte sich an der Daumenkapsel. Trotz dieser Einschränkungen ließen sich beide
nicht entmutigen und unterstützten tatkräftig beim Kochen – ein starkes Zeichen für unsere Gemeinschaft.
Die enormen Schneemengen stellten auch den Straßenverkehr vor Herausforderungen. Teilweise konnten die Straßen nur eingeschränkt geräumt werden, und unser VW-Busfahrer musste beim Verlassen eines
Parkplatzes sogar Schneeketten anlegen. Am letzten Tag wurde auf unserer Strecke ein Bus von einer Lawine von der Straße gedrückt. Die elf Insassen kamen glücklicherweise mit dem Schrecken davon.
Drei Snowboarder, die abseits der Piste in St. Anton am Arlberg unterwegs waren, hatten jedoch weniger Glück und verloren ihr Leben. Diese Ereignisse führten uns eindrücklich vor Augen, wie
wichtig Vorsicht und verantwortungsbewusstes Verhalten in den Bergen sind.
Die Abende standen ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Bei neuen Gesellschaftsspielen, die uns Olaf und Georg mit viel Geduld erklärten, wurde viel gelacht. Der letzte Abend war traditionell der
Höhepunkt: Mit viel Kreativität präsentierten die Teilnehmer Witze, Spiele und musikalische Beiträge – ein gelungener Abschluss einer besonderen Woche.
Am nächsten Morgen hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Gemeinsam brachten wir den Gasthof in seinen ursprünglichen Zustand zurück, bevor wir die Heimreise antraten.
Viel zu schnell verging diese intensive Woche. Dankbar blicken wir auf die erlebte Gemeinschaft, die Bewahrung und die vielen schönen Momente zurück.
Da uns das Skigebiet weiterhin begeistert, haben wir für die Faschingsferien 2027 erneut den Alpengasthof Sonne gebucht. Alle Ski- und Nichtskifahrer sind herzlich eingeladen, wieder dabei zu
sein!

















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